Sportliche Erfolge...

Das ging schon zackig los mit dem Gewinn des „Goldenen Ski“ im Alter von 5 Jahren im Schülerabfahrtslauf der Volksschule Tegernsee.

Die Weichen waren gestellt!

Mit 12 Jahren qualifizierte ich mich für die Schüler Skinationalmannschaft und konnte geraume Zeit später meine ersten internationalen Titel, mit dem Gewinn der Junioren Welt- und Europameisterschaft, einfahren.

Als 17-jähriger Jungspund fuhr ich bei der Weltcup- Abfahrt 1973 in Val D`Isere mit Werner Grißmann und Franz Klammer das erste Mal auf`s „Stockerl“.

In der Folge kamen in meiner 10- jährigen Zugehörigkeit zur Deutschen A-Skinationalmannschaft noch einige Podest Plazierungen bei Weltcup Rennen in Kitzbühel, Wengen, Schladming, Jackson- Hole usw. dazu.

Meine Gondel in Kitzbühel auf der legendären Streif verpasste ich um nur 4 Hundertstelsekunden. Schuld waren die beiden „Sepps“. Sepp Walcher und Sepp Ferstl fuhren zeitgleich auf den 1. Platz und ich damit auf den 3.Platz.

Bei meinem größten Erfolg eine Woche später; ich gewann die Silbermedaille in der Abfahrt 1978 bei der Heim- WM in Garmisch- Partenkirchen; waren es dann wiederum nur 7 Hundertstelsekunden hinter dem Österreicher Sepp Walcher.

Und dann war da noch die Lauberhorn Weltcup Kombination in Wengen, die ich genau zum 50jährigen Lauberhorn Jubiläum als erster und einziger Deutscher und „Nicht- Zick- Zack- Fahrer“ gewann.

Ich nahm an zwei Olympiaden (Innsbruck und Lake Placid) und an drei Weltmeisterschaften (St. Moritz, Garmisch- Partenkirchen und Schladming) teil.

Später fuhr ich dann in einer Profiskirennserie, wo Skihelden wie Jean- Claude Killy und Hansi Hinterseer starteten. Mit dem Gewinn des Profiweltmeistertitels in der Abfahrt war mein Hunger nach Geschwindigkeit und Schussfahren noch lange nicht gestillt.

Wo es richtig zur Sache ging, in Puncto Geschwindigkeit, Ausdauer und Durchhaltevermögen, war das 24- Stunden Abfahrtsrennen von Aspen im US- Bundesstaat Colorado, das härteste Abfahrtsrennen der Welt. Als „Downhill Junkie“ war ich dreimal dabei.

Living Legend. The Brave. The Courageous. The Insane.
So nannten uns die Amerikaner in der einmaligen Abfahrtsserie „King of the Mountain“ in den USA, wo aktuelle und ehemalige Medaillengewinner aus 8 Nationen starteten.

Es war noch einmal eine tolle Gelegenheit, mich mit meinen alten Abfahrtskollegen Franz Klammer, Pirmin Zurbriggen, Franz Heinzer, Ken Read, Leonhard Stock, Phil und Steve Mahre, Bill Johnson. Steve Podborski, Dave Irwin, Jimmy Steiner, Martin Fiala, Luc Alphand, um nur einige zu nennen, duellieren zu können. Jetzt konnte ich beruhigt meine Abfahrtsskier an den Nagel hängen.

So und jetzt ist Schluss mit Schuss